Kommende Konzerte

Montag, 23. März 2020 Verschoben
MuseumsQuartier, Architekturzentrum

Programm

Christopher Fox
Anna Thorvaldsdottir
Christopher Fox: Topophony

Musik als Landschaft, in der wir uns bewegen. Klangereignisse wie ziellose Schritte und absichtsvolle Zufälle. Kompositorische Gestaltung versus Improvisation. Ein atemberaubendes Hörabenteuer.

Anna Thorvaldsdottir: In the Light of Air

Man könnte sie eine Bardin nennen, die isländische Komponistin Anna Thorvaldsdottir, die mit ihren auratischen Kompositionen, die Mystik ihres Heimatlandes zum Klingen bringt.

Dirigent: Peter Burwik
Montag, 18. Mai 2020 Verschoben
MuseumsQuartier, Architekturzentrum

Programm

Qin Wenchen
Michael Gordon
manuela kerer
Manuela Kerer
Wolfgang Liebhart
Qin Wenchen: Wind lament

Qin Wenchen, eine der bedeutendsten Stimmen der jungen chinesischen Musikszene, öffnet den Klangwelten der Natur ein Hörfenster.

Michael Gordon: The Sad Park

Kinderstimmen. Es geht um Papierflieger. Es ist der 11. September 2001. Noch stehen die Twin Towers in New York. Wie lange noch? Mit seinem Streichquartett „The Sad Park“ setzt der „renommierte Außenseiter“ der amerikanischen Musikszene eine Tradition fort, die mit Steve Reichs „Different Trains“ begonnen hat: Musik als Memento der Geschichte.

Manuela Kerer: Dentro (UA) 2020

Wie „brodelt“ es in mir selbst? Wie kann ich dieses „Innenleben“ künstlerisch nutzen? Welche Klänge des Inneren lassen sich hörbar machen, auf die Bühne bringen, in ihren Irritationen, Wandlungen und (E)Motionen? Die Komponistin will mittels Ultraschallgerät ihr Innenleben hörbar machen und dies in einer Zuspielung sowohl unbearbeitet wie auch bearbeitet präsentieren.

Wolfgang Liebhart: VAN (UA) 2020

Öffnete Beethoven tatsächlich, wie oft behauptet wird, den Weg hin zu einer neuen, radikalen Tonsprache? Und, inwiefern verändert die Persönlichkeit Beethoven für immer das Berufsbild eines aufgeklärten, freischaffenden Komponisten?

Dirigent: Peter Burwik
Montag, 21. September 2020
MuseumsQuartier, Architekturzentrum

Programm

Toshio Hosokawa
Rebecca Saunders
Emre Sihan Kaleli
Chen Yusheng
Toshio Hosokawa: Drawing

Edvard Munch meinte einmal: „Malen heißt gesehen haben.“ Toshio Hosokawa weiß: „Was wir gesehen haben, werden wir hören.“

Toshio Hosokawa: Drei Engel-Lieder
Rebecca Saunders: Fury II

“Fury”, das heißt Wut. Die Komponistin destilliert aus dem emotionalen Ausnahmezustand die Ästhetik des Furiosen.

Emre Sihan Kaleli: NN (UA) 2020

Monaden. Labyrinthe. Ein Vexier planvoller Verwirrung.

Chen Yusheng: Heartbeat of the Earth

Dem Herzschlag der Erde lauschen. Dem Geheimnis das Daseins auf den Grund gehen. Klänge der Besinnung. Erst wenn uns Hören und Sehen vergangen ist, warden wir verstehen.

Dirigent: Peter Burwik
Donnerstag, 22. Oktober 2020
Museums Quartier, ArchitekturZentrum

Programm

Misato Mochizuki
Francesca Verunelli
Alexander Kaiser
Franck Bedrossian
Misato Mochizuki: Etheric Blueprint

Westliches Musikdenken und fernöstliche Musiktradition auf den Punkt gebracht. Es gibt noch Unerhörtes zu entdecken!

Francesca Verunelli: Déshabillage impossible

Im Schaffen der gebürtigen Italienerin schließt sich der Kreis von Geschichte, Tradition und Gegenwart zum Moment des Gefühls. Verunellis Musik hören, heißt sich selbst spüren lernen.

Alexander Kaiser: NN (UA) 2020

Beats. Schnelle dichte Phasen von großer Intensität. Sehr energetischer Charakter.

Franck Bedrossian: IT

Der Philosoph Blaise Pascal hat einmal gemeint, man solle nichts, was bekannt ist, neu definieren. Franck Bedrossian tut es. Und mit Recht! Geringfügig verschobene Perspektiven geben zwischen Free Jazz und Virtuosität den Blick auf Abgründe und Paradiese frei.

Dirigent: Jean-Bernard Matter
November 2020
MuseumsQuartier, Architekturzentrum

Programm

Alexander Stankovski
Thomas Wally
Dmitri Kourliandski
Alexander Stankovski: Portraits of a Landscape (UA)

Grundidee für dieses Stück ist die instrumentale Nachbildung von aufgenommenen Landschaftsklängen, konkret von Ausschnitten aus Bill Fontanas Aufnahmen aus der Hainburger Au, die er in den 90-ern für den ORF gemacht hat (auf der CD „Virtual Nature“ erschienen).

Thomas Wally: Caprice (VIII) pa[ren]thétique

Strindbergs ungezwungener, planloser Zugang zur weißen Leinwand, der improvisierende Akt des Malens (Umdeuten des Selbstkreierten, Offenlassen des Ergebnisses) wurde für mich zum Auslöser einer möglichst „freien“ Arbeitsweise. Im Konkreten heißt das: Keine Pläne, sondern von der ersten Minute an „komponieren“, Konzeptlosigkeit als Konzept.

Dmitri Kourliandski: White Concerto

Das Stück wurde 2007 für das „Pythian Games Festival“ in St.-Petersburg komponiert. Sein Material balanciert zwischen informeller Über-Dichte und seiner Absenz, Virtuosität und Statik – um eine Art „dichter Absenz“ und „virtuoser Statik“ zu kreieren. In gewisser Weise besteht eine Verbindung zur Qualität eines „weißen Geräuschs“.

Dirigent: Peter Burwik
23. – 27. November
Bilkent Universität / Ankara

Programm

Mehrtätiger Workshop und Konzert an der Bilkent Universität / Ankara

Die Veranstaltungen werden gefördert von: