Robert Brunnlechner

„Das ensemble xx. jahrhundert liegt mir besonders am Herzen, da es eine willkommene Abwechslung zur Haupttätigkeit in einem Theaterorchester, wo der Schwerpunkt im klassischen Repertoire liegt, bildet. Die besonderen technischen Anforderungen, die sowohl die „Klassiker der Moderne“, beginnend mit Schönberg und Strawinsky, als auch viele zeitgenössische Werke stellen, bieten zudem einen, sagen wir, sportlichen Reiz. Nicht zuletzt ist man, wenn man selbst kompositorisch tätig ist, naturgemäß an allen aktuellen Entwicklungen interessiert und kann sie im ensemble xx. jahrhundert sozusagen an vorderster Front erleben.“

Geboren in St. Pölten. Fagottstudium am Konservatorium der Stadt Wien bei Michael Werba, daneben Studien der Musik- und Theaterwissenschaft und der Romanistik. Meisterkurse bei Richard Galler und Klaus Thunemann. Seit 1995 Leitung einer Fagottklasse an der Musikschule der Landeshauptstadt St. Pölten. Umfangreiches Schaffen als Komponist von Werken für großes Symphonieorchester, Blasorchester und Kammermusik. Substitut im Orchester der Wiener Volks- und Staatsoper, im NÖ Tonkünstlerorchester und bei den Wiener Philharmonikern. Als Kammermusiker internationale Konzerttätigkeit mit den NÖ Bläsersolisten und dem ensemble xx. jahrhundert. Seit 1996 Engagement als erster Fagottist im Orchester der Bühne Baden. Aktuell auch Zusammenarbeit mit Künstlern der U-Musikszene wie Christian Kolonovits und Wolfgang Ambros. Seit 2008 auch literarisch tätig: Unter dem Pseudonym Viktor Vierthaler sind zwei satirische Novellen („Ein Morgen ein Mittag, ein Abend in Bruck“ und „Den Taktstock hört man nicht“) über so manche Seltsamkeiten und Abgründe des Musikerlebens bei Resistenz in Linz erschienen.

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